Das ist schon fast ein Klassiker: Die Rolex Submariner oder die Omega Seamaster? Wenn wir bei dieser Frage jedes Mal einen Euro bekommen hätten, hätten wir beide Uhren davon kaufen können. Letzte Woche tauchte sie im Rahmen unserer Kolumne ‘Sie haben uns gefragt’ wieder auf. Da dachten wir, dass es an der Zeit ist, diese Frage öffentlich zu beantworten. Wenn wir unserem Posteingang glauben dürfen, beschäftigt sie wahrscheinlich auch viele andere Uhrenliebhaber.

Die an uns gerichtete Frage war relativ kurz. Nguyen fragte uns:”Bitte helfen Sie mir bei der Entscheidung zwischen einer Rolex Submariner und einer Omega Seamaster. Welches sind die Vor- und Nachteile dieser Uhren und welche würden Sie vorziehen?“.

Sie haben uns gefragt: Rolex Submariner oder Omega Seamaster?

Die Rolex Submariner und die Omega Seamaster sind Kult-Uhren, die es schon sehr lange gibt. Rolex stellte die Submariner 1953 vor. Ein Jahr später konnte man sie kaufen. Die Seamaster ist ein wenig älter. Nach ihrer Präsentation 1948 machte Omega sie erst 1957 zur tauchfähigen Seamaster 300. Während Rolex sehr beständig im Grunde immer wieder dasselbe Submariner-Modell kreierte und nur kleinere Veränderungen im Material oder bei der Datumsanzeige (mit oder ohne) vornahm, ist die Seamaster in vielen Modellversionen erschienen. Heute besteht die Seamaster-Familie aus der Aqua Terra, der Diver 300M, der Planet Ocean, der PloProf und der ‘300’. Welche lassen wir also gegen die Submariner antreten? Nguyen hat sich da nicht klar geäußert. Wir haben deshalb ein Modell gewählt, das als direkter Konkurrent zur Submariner betrachtet werden kann. Während die Aqua Terra mehr eine Uhr für alle Elemente, die PloProf ein professionelles Tauchinstrument und die ‘300’ eine Neuauflage der Seamaster 300 von 1957 ist, sind wir geneigt, die neue Diver 300M und die Planet Ocean 600M mit der Rolex Submariner zu vergleichen.

Rolex Submariner vs Omega Seamaster Planet Ocean 600M.

Rolex Submariner oder Omega Seamaster Planet Ocean 600M

Die Referenzen

Die Seamaster Diver 30M erschien 2018 auf der Bühne. Sie ist mit dem neuen Master Chronometer und einer Keramiklünette ausgestattet, wurde aber nicht gleich ausgeliefert. Die Planet Ocean 600M ist schon eine Weile auf dem Markt. Ihr Preis bewegt sich eher in der Region der Submariner. Wir haben uns deshalb entschieden, die Omega Seamaster Planet Ocean 600M mit der Referenz 215.30.44.21.01.001 der Rolex Submariner Date 116610LN entgegenzustellen.

Rolex Submariner versus Omega Seamaster: Die Preise

Fangen wir mit den Listenpreisen der beiden Uhren an. Die Rolex Submariner Date ist mit einem Verkaufspreis von 7.850 Euro gelistet, während die Omega Seamaster Planet Ocean 600M 5.800 Euro kosten soll. Das ist ein beträchtlicher Unterschied. Allerdings gibt es 110(!) verschiedene Planet Ocean Referenzen, und wir haben uns für die ‘Standard’-Variante entschieden. Eine Version mit  Keramiklünette aus Siliziumnitrid, orangefarbenen Kautschukeinlagen und Titan-Gehäuse kostet Sie 7.900 Euro. Wir wollen jedoch Uhren mit ähnlichen Spezifikationen miteinander vergleichen: Stahlgehäuse, Keramiklünette, schwarzes Zifferblatt, Edelstahlarmband und Manufakturwerk.

Rolex Submariner vs Omega Seamaster

Eine Alternative in Titan

Die Rolex Submariner 114060 (ohne Datum) ist geringfügig billiger (6.900 Euro), aber wir bleiben bei der Version mit Datum. Wenn Sie etwas weniger für die Submariner ausgeben wollen und keinen Wert auf ein Datumsfenster legen, ist die 114060 eine hervorragende Option. Manche Leute mögen die Zykloplupe auf dem Datum nicht. Auch in diesen Fällen ist die Rolex Submariner 114060 eine Option. Und wenn Sie eine Rolex mit Datum, aber ohne Zykloplupe wollen, können Sie beispielsweise nach einer nicht mehr produzierten Sea-Dweller Ausschau halten.

Die nicht mehr produzierte Rolex Sea-Dweller. Mit Datum, aber ohne Zykloplupe.

Manufakturwerke

Beide Uhren in diesem Vergleich sind mit Manufakturwerken ausgestattet. In der Rolex Submariner Date tickt das Kaliber 3135. Es wird schon recht lange produziert, hat aber kleinere Aktualisierungen erfahren. Die Spirale etwa besteht jetzt aus paramagnetischem, blauem Parachrom, und das zertifizierte Werk wird nach der Einschalung reguliert. Seit ein paar Jahren testet und zertifiziert Rolex die Uhrwerke nach dem Einbau und garantiert eine Ganggenauigkeit von durchschnittlich +2/-2 Sekunden pro Tag. Die Garantie gilt für fünf Jahre. Durch die Verwendung spezieller Legierungen, etwa für die Spirale, ist die Uhr außerdem antimagnetisch (ohne Angabe des Grads).

Als Omega 2005 die Seamaster Planet Ocean präsentierte, war die Uhr noch mit dem modifizierten ETA Kaliber 2500 (Co-Axial) ausgestattet. Seit 2007 baut Omega jedoch ein Manufakturwerk in die Seamaster Planet Ocean (und andere Modelle) ein. In dieser Seamaster Planet Ocean 600M arbeitet das Manufakturkaliber 8900. Dieses Werk mit Koaxialhemmung hat eine Ganggenauigkeit von durchschnittlich 0/+5 Sekunden pro Tag und ist antimagnetisch bis zu 15.000 Gauß.

In der Regel wird die Chronometer-Zertifizierung nur für das Uhrwerk durchgeführt. Dazu wird es, nur mit einem Zifferblatt, Zeigern und einer Plastikkrone versehen, an die Contrôle Officiel Suisse des Chronomètres (COSC) geliefert. Nach dem Test und der Zertifizierung wird es an den Hersteller zurückgeschickt und in das Gehäuse eingebaut oder eingeschalt, wie der Fachmann sagt. So läuft das bei den meisten Marken ab, die Chronometerwerke verwenden. Rolex und Omega haben sich jedoch die (industrielle) Manufaktur der bestmöglichen Uhrwerke auf die Fahnen geschrieben. ‘Bestmöglich’ bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Uhrwerke eine gute Leistung in Bezug auf die Ganggenauigkeit garantieren und – bis zu einem gewissen Grad – gegen Magnetismus und andere schädliche Einwirkungen unempfindlich sind.

Rolex Submariner vs Omega Seamaster

Das Rolex Kaliber 3135

Rolex gibt an, die Uhren nach der Einschalung des Uhrwerks gemäß eigener Standards zu zertifizieren. Omega hat ebenfalls eigene Standards, lässt seine Uhrwerke jedoch nach der Einschalung von einem offiziellen Drittanbieter mit dem Namen METAS zertifizieren und erhält so das Chronometer-Zertifikat. Das Problem bei der Selbstzertifizierung ist, dass man diesen Prozess weder kontrollieren noch verifizieren kann. Das ist etwa so, als würde man seine Geschäftsbücher vom eigenen Buchhalter auditieren lassen, statt sich dem unabhängigen Urteil eines externen Buchprüfers zu unterziehen.

Rolex Submariner vs Omega Seamaster

Das Omega Kaliber 8900

Davon abgesehen sind das Rolex Kaliber 3135 und das Omega Kaliber 8900 großartige Uhrwerke. Das Kaliber 8900 kann man durch den transparenten Gehäuseboden bei der Arbeit beobachten. Wie Sie sehen können, weist auch das Finish einige schöne Details auf. Die Gangreserve des Omega Kalibers beträgt 60 Stunden, das Rolex Kaliber 3135 hält 48 Stunden durch. Wenn Sie diese Uhren täglich tragen, macht es keinen großen Unterschied, ob die Gangreserve bei 48 oder 60 Stunden liegt. Nur wenn Sie über das Wochenende oder alle paar Tage die Uhr wechseln, kann es lästig werden, sie jedes Mal neu einstellen zu müssen. Natürlich können Sie sich diesbezüglich auch mit einem Uhrenbeweger behelfen. Eine nette Zugabe bei der Omega ist, dass Sie sich auf der Website der Marke einloggen und die Testresultate ihrer eigenen Uhr nachlesen können. Sie brauchen dazu nur die Zugangsdaten auf der Master Chronometer Garantiekarte.

Gehäuse und Lünette 

Die Rolex Submariner Date 116610LN misst 40 mm im Durchmesser. Das Gehäuse besteht aus Edelstahl 904L, wie alle anderen aktuellen Edelstahlmodelle. Im Vergleich zum Edelstahl 316L, wie ihn die meisten anderen Marken verwenden, zeichnet sich 904L durch eine höhere Oxidationsresistenz aus. Er ist allerdings auch nicht gegen Kratzer oder Dellen gefeit, darüber müssen Sie sich im Klaren sein. Das Gehäuse der Omega Seamaster Planet Ocean 600M misst 43,5 mm im Durchmesser. Sie sieht damit größer aus und fühlt sich auch definitiv größer an als die Rolex Submariner. Die Planet Ocean 600M basiert auf der ursprünglichen Seamaster 300 (CK2913). Natürlich bezieht sich das nur auf die Form. Die Keramiklünette, das große Zifferblatt und das manuelle Heliumauslassventil haben mit der ursprünglichen CK2913 nichts gemein. Das Gehäuse der Seamaster Planet Ocean 600M ist deutlich dicker als das der Rolex Submariner Date. Sie sollten auf alle Fälle beide anprobieren. Die Geschmäcker sind hinsichtlich der Gehäusedicke verschieden.

Sowohl die Rolex Submariner als auch die Omega Seamaster Planet Ocean haben eine verschraubbare Aufzugskrone, um die Wasserdichtheit zu garantieren. Das ist natürlich bei den meisten ernsthaften Taucheruhren der Fall. Die Seamaster hat einen transparenten Gehäuseboden, der Gehäuseboden der Submariner besteht aus Edelstahl. Der Saphirglas-Gehäuseboden der Seamaster Planet Ocean 600M hat für den Einsatz unter Wasser keinerlei Bedeutung.  Im Gegensatz zur Submariner bringt die Seamaster Planet Ocean außerdem ein Heliumauslassventil mit. Nur die tiefseetauglichen Sea-Dweller Modelle haben ein automatisches Heliumauslassventil. Man braucht dieses Ventil nur beim Sättigungstauchen während der Dekompressionsphasen.

Die Rolex Submariner und die Omega Seamaster Planet Ocean haben beide eine Keramiklünette, nachdem beide in der Vergangenheit mit Aluminium-Inlays ausgestattet waren. Letztere neigten bei längerer Sonnenbestrahlung zum Verblassen und waren anfällig für Kratzer und Beschädigungen. Damit ist dank der Keramik Schluss. Rolex verwendet für die Ziffern und Graduierung Platin mit der Bezeichnung Cerachrom. Omega nennt den Legierungsprozess der Keramik und Edelmetalle für die Ziffern LiquidMetal. Die Marke erreicht damit eine sehr glatte Oberfläche, auf der man im Grunde keine Kratzer hinterlassen kann. Für die aktuellsten Variationen hat Omega es sogar geschafft, Keramik mit Kautschuk zu legieren – wir haben das eingangs kurz erwähnt.

Rolex Submariner und Omega Seamaster Planet Ocean – die Zifferblätter

Beide Uhren sind mit Zifferblättern in verschiedenen Farben erhältlich. Wir haben uns für die schwarzen Zifferblätter entschieden. Die Stundenindizes und Zeiger fallen bei beiden Uhren groß aus und sind mit Leuchtmaterial belegt. Omega verwendet Super-LumiNova, während Rolex das eigene, patentierte Chromalight aufträgt. Die Seamaster Planet Ocean 600M hat 12 leuchtende Stundenindizes, die Rolex hat 11. Omega zeigt mit den berühmten Zeigern in breiter Pfeilform an, was die Stunde geschlagen hat, während Rolex sich auf die breiten ‘Mercedes’-Zeiger verlässt. Hier kommt es darauf an, welchen Stil man vorzieht. Beide Uhren haben ein Datumsfenster. Rolex glänzt aufgrund der Zykloplupe und zweieinhalbfacher Vergrößerung mit der besseren Lesbarkeit. Allerdings kann sich nicht jeder mit der Zykloplupe anfreunden, weil sie auf dem Glas sitzt. Die Seamaster Planet Ocean hat eine schwarze Datumsscheibe mit weiß aufgedruckten Ziffern. Das Zifferblatt der Rolex weist aus, dass diese Uhr ein ‘Superlative Officially Certified Chronometer’ ist, die Omega beschränkt sich auf den Aufdruck ‘Co-Axial Master Chronometer’. Wir haben beides weiter oben im Abschnitt zu den Manufakturwerken näher erläutert.

Zum Material: Das Zifferblatt der Omega besteht aus Keramik, bei der Rolex handelt es sich wahrscheinlich um schwarz lackiertes Messing. Beide sehen sehr sauber und aufgeräumt aus. Auch wenn einiges an Text darauf steht, sind beide sehr gut ablesbar. Bei schwachem Licht sorgen sowohl Super-LumiNova (Omega) als auch Chromalight (Rolex) dafür, dass sich Zifferblatt und Zeiger ausgezeichnet ablesen lassen. Der Minutenzeiger und das Dreieck auf der Lünette sind bei der Planet Ocean grün, die Stundenindizes und der Stundenzeiger blau beschichtet. Das sorgt für eine noch bessere Ablesbarkeit im Dunkeln (und im Wasser). Bei der Submariner sind alle leuchtenden Komponenten ausschließlich blau belegt.

Das Armband

Bei unserem Vergleich zwischen der Rolex Submariner und der Omega Seamaster Planet Ocean stehen oft technischen Spezifikationen und Stil im Vordergrund. Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt sollte der Tragekomfort sein. Manche Leute ziehen eine etwas größere oder kleinere, dickere oder dünnere, leichtere oder schwerere Uhr vor. Ein wesentlicher Faktor beim Komfort ist jedoch das Armband. Das Oyster-Armband der Rolex ist kaum zu schlagen, wie wir in unserem Überblick über die 10 Top-Armbänder beschrieben haben. Das gilt besonders nach der Aktualisierung der Schließe auf das Glidelock-Verlängerungssystem. Dieses System ermöglicht kleinste Anpassungen der Schließe auch ohne Zahnstocher. Vor einem Tauchgang kann man das Armband problemlos so weit verlängern, dass es über den Taucheranzug passt. Natürlich sind die Rolex-Armbänder nach wie vor mit Fliplock ausgestattet.

Das Omega-Armband für die Seamaster Planet Ocean 600M ist weniger akzentuiert als das Rolex Oyster-Armband, aber definitiv komfortabel. Es wirkt mit seiner patentierten, erweiterbaren Faltschließe solide und fühlt sich stabil an. Auch dieses Armband können Taucher problemlos an einen Neoprenanzug anpassen. Der Schließmechanismus erlaubt eine fünfstufige Armbandverlängerung. Letzten Endes ist es eine Frage des Geschmacks und des individuellen Tragegefühls. Am besten probieren Sie beide Modelle an, bevor Sie sich entscheiden.

Zwei Markenmächte

Omega und Rolex sind sicherlich die größten Luxusuhren-Marken. Es gibt zwar keine offiziellen Zahlen, aber anerkannte Schätzungen gehen von 945.000 produzierten Rolex und 650.000 produzierten Omega aus. Manche Marken produzieren mehr, aber Omega und Rolex haben mit Sicherheit einen hohen Umsatz. Das sollte natürlich für die Entscheidung keine Rolle spielen. Es zeigt jedoch, dass es diese beiden Marken schon sehr lange gibt und noch lange geben wird. Das heißt, man kann sich auf einen etablierten Wartungs- und Reparaturservice verlassen und stößt nicht auf Probleme, wenn die Uhr gewartet oder repariert werden muss. Diese beiden Marken haben über die Jahre immer wieder Innovationen entwickelt. Besonders Omega hat seit der Einführung der Koaxialhemmung 1999 im Bereich seiner Uhrwerke gewaltige Fortschritte gemacht. Rolex schreitet in kleinen Innovationsschritten voran, aber auch das führt am Ende zu äußerst zuverlässigen Uhren. Omega hat im Bereich der Uhrwerke, Materialien und Fertigung ein paar innovative Uhren mehr zu bieten. Das verfolgen besonders die Uhrenliebhaber, die weniger anfällig für Statussymbole sind. Wer auf einen hohen Wiederverkaufswert achtet, ist mit jedem Edelstahl-Modell von Rolex bestens bedient, und auf jeden Fall mit einer Submariner. Dieser hohe Wiederverkaufswert hat auch mit der Wahrnehmung der Marke allgemein zu tun. Der Name Rolex hat immer noch seinen Reiz für alle, denen Status wichtig ist. Für sie ist eine Rolex ein äußerst begehrtes ‘Objekt’. Wir denken, dass Sie alt und weise genug sind, selbst zu entscheiden, was wirklich wichtig ist. Kaufen Sie bitte nie eine Uhr oder irgendein anderes Produkt, um andere zu beeindrucken. Sie werden auf jeden Fall ein glücklicheres Leben führen! Davon abgesehen sind die Rolex und die Omega qualitativ hochwertige Produkte mit nur marginalen Unterschieden, besonders wenn man sie mit vielen anderen Taucheruhren auf dem Markt vergleicht.

Kaufen Sie, was Sie bewegt

Wir könnten nun sagen, kaufen Sie die Rolex Submariner Date oder kaufen Sie die Omega Seamaster Planet Ocean 600M. Wir könnten Sie aber auch verblüffen und Ihnen empfehlen, eine IWC Aquatimer zu kaufen. Aber wir wissen über Nguyen nicht mehr, als in seiner E-Mail mit der Bitte um Entscheidungshilfe steht. Der Kauf einer Uhr ist etwas sehr Persönliches und hängt stark davon ab, was der jeweiligen Person wichtig ist. Ich kümmere mich beispielsweise nicht um die Leuchtfarbe, aber ich weiß, dass viele Leute in ihrer Besessenheit von Leuchtzifferblättern und Leuchtzeigern sehr weit gehen. Mir ist ein gutes Uhrwerk wichtiger. Und dann darf man bei Uhren den emotionalen Aspekt nicht vernachlässigen. Wie Sie wissen, ist Omega für mich eine Familienangelegenheit, wie ich unlängst in einem längeren Essay geschrieben habe. Das gilt jedoch nicht für unsere Redakteure Bert oder Michael. Bei ihnen hat Rolex einen Stein im Brett, weil diese Marke ihre Leidenschaft für Uhren entfacht hat. Das hat nichts mit der Qualität der Uhren zu tun, obwohl es da bei keiner der beiden Uhren etwas zu bemängeln gibt. Vielmehr kommt es darauf an, wer man ist und was man als wichtig erachtet. Versuchen Sie herauszufinden, welche Marke oder Uhr das gewisse Etwas für Sie hat. Das kann ein ästhetischer Aspekt sein, aber natürlich auch eine technische Eigenschaft. Wenn Sie die Uhr gefunden haben, die Sie bewegt oder Ihnen auf positive Art Schauer über den Rücken laufen lässt, wissen Sie, was Sie zu tun haben.

Weitere Informationen über die Rolex Submariner können Sie auf der offiziellen Website von Rolex finden. Weitere Informationen über die Omega Seamaster Planet Ocean 600M können Sie auf der offiziellen Website von Omega finden.

Dieser Artikel wurde zuerst am 22.8.2018 auf Englisch veröffentlicht.